Naturfarben auf ökologischer Basis

Naturfarben, Öle, Lasuren und Lacke schonen Umwelt und Gesundheit

Die Natur bietet uns eine ungeheure Farbenvielfalt. Alles um uns herum ist farbig. Da liegt es nahe, die Farben der Natur für uns zu nutzen. Die Naturfarben können sehr vielfältig sein. So liefern uns Beeren, Kräuter und Gehölze Farben, um zum Beispiel Ostereier auf natürliche Art zu färben.

Biofarben werden vielfach in Nahrungsmitteln eingesetzt, man denke nur an die beliebten Gummibärchen, die oftmals mit Naturfarben aus Fruchtsäften oder Gemüsesäften eingefärbt wurden.
Naturfarben werden sehr oft in Kosmetika verarbeitet, der rote Farbstoff im Lippenstift, das Karmin, wurde früher aus der Cochenille-Schildlaus gewonnen. Schon im alten Ägypten wurden Farben aus Ocker und Farbsäften für die Kosmetik verwendet.

Auch Künstler und Maler benutzen schon seit vielen Jahrtausenden Farben aus der Natur. Ein kräftiges Grün mit Namen Maulbeergrün wird aus den Blättern des Maulbeerbaumes gewonnen. Die schöne blaue Farbe mit Namen Berliner Blau ist eine mineralische Naturfarbe. Die Färberdistel lieferte uns schon seit Urzeiten eine bräunlich gelbe Farbe. Und auch das Schwedenrot, das traditionell in Schweden als Holzschutz für die schwedischen Holzhäuser eingesetzt wird, ist auf natürlicher Basis aus Erzen hergestellt.

Uralte Höhlenzeichnungen wurden mit farbigen Steinen aufgemalt. Alte Volksstämme bemalen sich noch heute mit Naturfarben das Gesicht und den Körper. Ökologische Farben, wie zum Beispiel Henna und Walnussschalen, können als Haarfärbemittel eingesetzt werden. Naturfarben in Ölen und Lacken lassen unsere Möbel und Wände wieder neu erstrahlen. Aber auch Kinderspielzeug und Textilien können mit Naturfarben eingefärbt sein.



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